Team

Wer wir sind

t.time ist ein Nucleus – der Zellkern einer Zelle eines wachsenden Organismus. Die Arbeit von t.time hat ein klares Ziel: Eine friedliche, nachhaltige Welt voller Gerechtigkeit und Gesundheit für alle Menschen und unser Ökosystem. Wir meinen, diese Welt kann nur entstehen, wenn so viele einzelne Menschen wie möglich gemeinsam daran mitgestalten.

Es ist manchmal schwierig darüber zu sprechen, wie genau diese „neue Welt“ aussehen wird, es zu fühlen, fällt oft leichter. Hat die Neue Welt einen Namen? Wir meinen, sie hat so viele Namen wie Mitgestalter*innen. Und klar ist: Sie wird, bunt, vielfältig und dynamisch. Die ersten bei t.time sind Cat, Torben, Rike, Johanna und Axel.

Catriona Blanke – Erd-Charta-Botschafterin, Theaterpädagogin, Schauspielerin und Liedermacherin www.catbalou.net

Torben Flörkemeier – Erd-Charta-Botschafter, Mitbegründer und Schauspieler des Freiburg Scientific Theatre e.V.

Friederike Gezork – Erd-Charta-Botschafterin, Trainerin für Bildung für nachhaltige Entwicklung, transkulturelles Lernen und kreative Konflikttransformation.

Johanna Bruck – Lehrerin für Politik und Englisch. Entwicklerin eines theaterbasierten Schulfaches für BNE.

Axel Stirn – Dipl. Geograph, Transformationsaktivist, Weisheitsforscher und Bildungsreferent für Globales Lernen.


Für was steht t.time

Das t steht für training.theater.transformation. Aber auch für team.toll.talentiert. Fällt dir noch was ein?t.time erinnert dich an tea time? Was ist für dich die Teezeit? Für uns ist sie eine Auszeit. Zur Teezeit kommen Menschen, setzten sich bewusst zusammen, vielleicht etwas Abseits, in einem anderen Zimmer oder unter einem Baum, sie atmen tief durch und genießen schweigend den Duft frisch gebrühter Kräuter. Für einen Moment pausieren die Tätigkeiten des Alltags. Während der Teezeit können wir reflektieren, hinspüren und auf neue Gedanken kommen und uns erholen. Nach einer Teezeit gehen wir frisch aufgeladen zurück in den Alltag.

t.time.trainings bieten Teilnehmenden ähnliche Erfahrung wie eine Teezeit. Ja, es gibt auch Tee. Aber ausschließlich sitzen tun wir natürlich nicht. Schließlich geht es auch um Theater. Dennoch ist ein t.time.training ist eine Art Auszeit vom Alltag, in der neue Gedanken entstehen können. Wir reflektieren unser Handeln, machen tiefe Erfahrungen und kehren gestärkt, und vielleicht sogar verändert, zurück in unser bekanntes Leben.


Unsere Organisationsform

Wichtige Inspirationsquelle für die Form unserer Zusammenarbeit ist das Buch von Frederic Laloux: Reinventing Organizations – Ein illustrierter Leitfaden sinnstiftender Formen der Zusammenarbeit. Laloux beschreibt anschaulich die aktuell vorherrschenden Organisationsformen, deren Stärken und Schwächen, und führt den Leser zu einem tiefen Verständnis der neuen Organisationsform. Er nennt sie evolutionäre Organisationen. Es folgt ein kleiner Ausschnitt:

„Evolutionäre Organisationsformen schaffen drei Durchbrüche, die das Management, wie wir es bisher kannten, verändern.“

Selbstführung

Evolutionäre Organisationen haben herausgefunden, wie sie ihre Strukturen von hierarchischen, bürokratischen Pyramiden hin zu wirkungsvollen und fluiden Systemen verteilter Autorität und kollektiver Intelligenz verändern können.

„Wir dachten, wir brauchen Hierarchien und Pyramiden.
Jetzt wissen wir, wir man wirkungsvollere und flüssigere Systeme verteilter Autorität schaffen kann.“

Ganzheit

Organisationen waren immer Orte, an denen man Menschen nahegebracht hat, sich nur mit einem begrenzten „professionellen“ Selbst zu zeigen. Evolutionäre Organisationen haben verschiedene Praktiken entwickelt, durch die wir unsere Masken abnehmen, unsere innere Ganzheit wiedererlangen und unser ganzes Selbst in die Arbeit einbringen können.

„Enorme Energie wird freigesetzt, wenn wir endlich unsere Maske fallenlassen und wagen, ganz wir selbst zu sein.“

Evolutionärer Sinn

Evolutionäre Organisationen werden als Entitäten gesehen, die ein Eigenleben und eine eigene Richtung haben. Statt die Zukunft vorherzusagen und zu kontrollieren, werden die Mitglieder der Organisation eingeladen, darauf zu horchen und zu verstehen, was die Organisation werden, in welche Richtung sie sich entwickeln will.“

„Was wäre, wenn wir nicht länger versuchen würden, die Zukunft zu erzwingen?
Was wäre, wenn wir stattdessen einfach mit dem, was sich zeigen will, tanzen?“

(Textquelle: LALOUX, Frederic; Reinventing Organizations – Ein illustrierter Leitfaden sinnstiftender Formen der Zusammenarbeit; Vahlen Verlag, München 2017, S. 55 ff.)


Das Klima der Achtsamkeit

Das „Klima“, das diese evolutionäre Organisation verlangt, lässt sich mit einem Begriff am besten erklären: Achtsamkeit. Wir bemühen uns, unseren bewussten und unbewussten eigenen Bedürfnissen achtsam zu begegnen, und begegnen uns gleichzeitig als wertvolle Menschen mit facettenreichem Innenleben – das genausogut unaufgeräumt sein kann, wie wir selbst.

Manchmal macht das Entscheidungsfindungen langsam. Oft wundern wir uns, was gerade geschehen will. Immer sorgt diese Arbeitsweise für ein friedliches, konstruktives und eng verbundenes Miteinander.

Unsere Aufgabe ist es, von diesem „Klima der Achtsamkeit“ und der „evolutionären Organisationsform“ möglichst viel in die t.time.trainings einfließen zu lassen.


Materialien

Hier kannst du dir unseren t.time Flyer.pdf herunterladen.

Hier kannst du dir Max Neefs Matrix der Bedürfnisse und Wege zu ihrer Befriedigung herunterladen.